Mit diesen Dollar Prognosen ist kein Blumentopf zu gewinnen

1. Mai 2013 - 16:09

Die Deutsche Bank stapelte ein wenig zu tief. Entgegen der Dollarkurs Prognose von Deutschlands größtem Geldhaus hat sich der Euro nämlich recht gut behauptet. Ein wenig zu optimistisch war hingegen die Postbank. Sie traute der Gemeinschaftswährung einen Anstieg auf 1,35 USD zu. Dafür hätte es beinahe noch gereicht, weil der Eurokurs am 1. Mai zwischenzeitlich auf 1,3244 emporstieg.

Mit einem aktuellen Kursniveau von EUR/USD 1,28 rechnete das Wealth Management der Deutschen Bank im Januar. Die damalige Dollarkurs Prognose der Postbank auf Sicht von drei Monaten lag bei 1,35. Beide Geldhäuser haben den tatsächlichen Kurs am Stichtag von EUR/USD 1,30 verfehlt.

Aktuelle Prognosen

Vielleicht klappt es beim nächsten Mal. Erwähnenswert ist ein plötzlicher Sinneswandel bei der Postbank. Sie gehört nicht länger in das Lager der Euro-Bullen und schließt sich der Meinung der Konzernmutter an. Man rechnet bis Ende Juli mit einem Einbrechen des Euros auf 1,26 Dollar. Drei Monaten später im September soll der Euro nach Einschätzung der Potsbank-Devisenexperten auf 1,23 USD gefallen sein.

Die neueste Dollarkurs Prognose der Deutschen Bank erwartet ebenfalls einen Absturz des Euros auf 1,26 USD. Die Talfahrt soll bereits bis zur Jahresmitte vonstatten gehen.

Damit sich die Vorhersagen der beiden Banken diesmal als richtig herausstellt, müsste der Euro sechs Cents nachgeben. Die Gemeinschaftswährung notiert aktuell bei 1,32 USD. Eine solche Abwertung erscheint vor dem Hintergrund von Leitzinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) plausibel. Dem Euro würde die Zinsunterstützung ausgehen.