Rezession treibt Goldpreisentwicklung 2011 auf $1.673

Die Gold Preisentwicklung 2011 klettert auf 1.672,90 Dollar und erreicht ein Rekordhoch. Investoren befürchten, dass die US-Wirtschaft in eine zweite Rezession im Zuge der Finanzkrise abgleitet. Es wird immer wahrscheinlicher, dass die US-Notenbank Fed eine dritte quantitative Lockerung durchführt und noch mehr Papiergeld druckt.

Darüber hinaus sorgt auch Aufflammen der Schuldenkrise in Spanien und Italien für Allzeithochs beim Goldkurs in Euro. Die Feinunze (31,1 Gramm) klettert auf 1.180,28 €. Spanische Staatsanleihen werden umfangreich verkauft. Im Gegenzug steigen die Zinsen der iberischen Schuldtitel. Die Umlaufrenditen von zehnjährigen Staatsanleihen klettern auf 6,45 Prozent. Wenn der Zinssatz über sieben Prozent klettern sollte, könnte die spanische Regierung externe Hilfe anfordern.

Goldhändler berichten bereits von Lieferengpässen. Rechnet man die Inflationsentwicklung ein, dann befindet sich die Gold Preisentwicklung 2011 noch nicht auf Rekordständen. Unter Einbeziehung der Teuerungsrate müsste der Goldpreis über 2.500 Dollar steigen, um den Höchststand aus dem Jahr 1980 zu übertrumpfen.

Seit dem Beginn der zweiten Jahreshälfte 2011 kletterte der Goldpreis um +13,18 Prozent. Das gelbe Edelmetall erhöhte sich von 1.478,05 auf 1.672,90 Dollar je Feinunze. Der Goldkurs in Euro stieg im gleichen Zeitraum von 1.020,60 € auf 1.180,28 € (+15,65 Prozent).

Die Silberpreisentwicklung hängt ein wenig hinterher. So erhöht sich das weiße Edelmetall auf 40,38 Dollar (29,22 €) je Feinunze. Damit liegt der Silberpreis weiterhin recht deutlich unter seinem 31-Jahreshoch bei 49,84 Dollar vom 25. April 2011. Silber ist vielen Anlegern zu spekulativ. Gold hingegen hat derzeit den Status einer Lebensversicherung.