Luft ist wieder raus aus der Silberpreisentwicklung
Die Silberpreisentwicklung bricht ein. So fällt der Silberkurs von 31,00 auf 25,37 Euro (-18,16 Prozent) zwischen dem 9. September und dem 23. September 2011. Die Angst vor einer erneuten Finanzkrise macht dem weißen Edelmetall gehörig zu schaffen. Bereits im Zuge der Pleite der Investment Bank Lehman Brothers im Jahr 2008 war der Silberpreis kräftig gefallen.
So hatte sich die Feinunze von 12,18 auf 6,80 Euro (-44,17 Prozent) verbilligt zwischen dem 15. Juli und dem 17. Oktober 2008. Es folgte ein mehrjährige Bergfahrt, die bei 34,23 Euro (+403,38 Prozent) am 25. April 2011 gipfelte. Seitdem pendelt die Silberpreisentwicklung auf und ab. Die Schwankungen bleiben hoch.
Aus technischer Sicht befindet sich der Silberkurs in einem Seitwärtskanal. Die obere Begrenzung liegt bei 30,30 Euro, die untere- bei 23,70 Euro. Nachdem die Silberpreisentwicklung eine wichtige Unterstützung bei 26,10 Euro durchbrochen hat, besteht Abwärtspotential bis zur unteren Begrenzungslinie bei 23,70 Euro.
Die in US-Dollar ausgedrückte Silberpreisentwicklung rauscht aktuell noch stärker in den Keller als der Silberkurs in Euro. So fällt die Feinunze (31,1 Gramm) von 44,20 auf 34,25 USD (-22,51 Prozent). Damit rücken 50-Dollar-Marke und Allzeithoch bei 50,35 aus dem Jahr 1981 in weite Ferne.
Das von Spekulanten viel beobachtete Gold-/Silberverhältnis liegt aktuell bei 50. Wer eine Feinunze Gold verkauft, kann sich damit 50 Feinunzen Silber leisten. Als Silber deutlich teurer war und auf 49,84 Dollar kletterte am 25. April 2011, lag das Verhältnis bei 30. Silber hinkt in diesem Jahr der Gold-Performance hinterher.