Geschichte
Das nach dem Zweiten Weltkrieg vereinbarte Bretton-Woods Abkommen sollt die Weltwirtschaft stabilisieren und legte einen festen Wechselkurs zum US-Dollar fest. Der US-Dollar als Ankerwährung war seinerseits an Gold gebunden. So war die Deutsche Mark an den US-Dollar angebunden und ihr war nur gestattet innerhalb eines engen Preisbandes gegenüber dem US-Dollar zu schwanken. Wenn das Preisband verletzt wurde, musste die Bundesbank eingreifen.
Da die Deutsche Mark nach dem Zweiten Weltkrieg kontinuierlich gegenüber dem US-Dollar aufgewertet hat, musste das Preisband ständig angepasst werden. Wenn das Preisband nicht angepasst wurde, hat die Bundesbank interveniert (US-Dollar gekauft, DM verkauft), um eine weitere Aufwertung zu verhindern.
Im Jahre 1971 scheiterte das Bretton-Woods abkommen, da die Fundamentaldaten vieler Staaten nicht mehr die Situation nach dem Zweiten Weltkrieg wiederspiegelten. Es musste ein Neubewertung vorgenommen werden.
Es kam zu der Smithsonian Vereinbarung, welches die Preisbänder zum US-Dollar ausdehnte. Die European-Joint-Float Vereinbarung sollte gleichzeitig die Abhängigkeit der europäischen Währungen vom US-Dollar reduzieren. Beide Vereinbarungen wurden im Jahre 1978 aufgegeben und der Internationale Währungsfonds trat für eine komplette Freigabe der Wechselkurse ein.
Da die europäischen Währungen von dem starken US-Dollar und Britischen Pfund beeinträchtigt wurden, kam es zum Beschluss des Europäischen Währungssystem (EWS). Durch dieses sollten große Schwankungen unter den europäischen Währungen verhindert werden. Der US-Dollar als Ankerwährung wurde im wesentlich durch die Deutsche Mark ersetzt. Im Jahre 1993 scheiterte das EWS, die Wechselkurse konnten nicht mehr von den Zentralbanken gesteuert werden.
Dies war gleichzeitig die Geburtsstunde des modernen Forex-Handel. Jedoch war der Handel zu diesem Zeitpunkt aufgrund von Lotgrössen und nur etwas für institutionelle Anleger. Es sollte noch ca. 10 Jahre dauern. Im Zuge fortschreitender Informationstechnologie wurden IT-Kosten maßgeblich reduziert und die Lotgrössen durch FOREX-Broker heruntergebrochen.
Ergebnis:
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Der Markt hat ein enormes Wachstumspotential und wird auch immer mehr von kleinen- und mittelständischen Unternehmen wahrgenommen, um Fremdwährungsumsätze abzusichern.