Bittere Wahrheit

- FOREX ist wenig (fast überhaupt) nicht reguliert.
- FOREX-Broker können den Spread ausweiten. Dies ist nicht illegal.
- FOREX-Broker gewinnen Geld wenn Sie verlieren.

Von einem spieltheorethischem Ansatz ist FOREX über ein Retail-Broker ein schlechtes Spiel. Sie müssen den Spread bezahlen, Ihr FOREX-Broker bestimmt Kauf- und Verkaufskurs und sieht zu jedem Zeitpunkt was Sie machen (wo ihr Stop-Loss liegt etc.).

Es gibt Tradingplattformen, bei denen der Broker jeden Mausklick seiner Kunden sehen kann
Der Broker verfolgt Sie nicht individuell. Er macht Folgendes:
Er sammelt alle in System befindlichen Stop-Aufträge seiner Kunden.

Beispiel:
EUR/USD hat 1,5500 nachhaltig durchbrochen. Somit werden viele Stop-Loss Aufträge von bullischen Tradern ein wenig unter 1,5500 liegen.

Das Sammeln geschieht automatisch und gibt dem Broker die Information, welche Stop-Volumina an bestimmten Kursschwellen liegen. Wie wir zuvor gesehen haben tradet der Forex-Broker als Market-Maker gegen Sie. Ihr Verlust ist sein Gewinn.

Doch nun zurück zum Beispiel. Wenn der Kurs EUR/USD am Interbanken-Handel nun 1,55000 erreicht, erhöht der Broker den Spread und löst somit die Stop-Loss Orders aus. Wenn der Broker vorgibt immer einen festen Spread zu haben, werden die Kurse auf der Tradingplattform für wenige Sekunden nach unten gedrückt. Der Spread bleibt somit konstant, jedoch unterscheiden sich die Tiefs signifikant von den Tiefs der "waren" Kurse im Interbanken-Handel.

Die Kasse klingelt. Wenn dies in Kombination mit einem News-Event und steigender Volatilität passiert, um so besser (für den Retail-Broker...).
 

Es wird noch ein wenig gemeiner...
Immer mehr FOREX-Broker bieten kostenlose Technische Analyse oder Tradingseminare an, wo versprochen wird den Kunden zu zeigen wie getradet wird. Auf solchen Veranstaltungen oder Online-Seminaren wird Ihnen gezeigt wie Sie am Besten für Ihren Broker traden, beispielsweise werden Sie in den Anweisungen finden IMMER einen festen Stop-Loss zu setzen.
 

Die Sache mit den Demo-Konten...
Bei den Demo-Konten kommt die oben genannte Stop-Hunting Applikation des Forex-Brokers nicht zum Einsatz, da Demo-Konten in der Regel über einen getrennten Server betreut werden. Daneben ist die Orderausführung deutlich schneller als bei Echten-Konten.

Warum?
Dies soll Trader in Sicherheit wiegen, gibt Ihnen das Gefühl der FOREX-Markt ist gar nicht so schwer zu meistern und verleitet Sie dazu schneller ein Echtes-Konto zu eröffnen und mit richtigem Geld zu traden. In Kombination mit einer guten Sales-Kampagne ist der  Übergang von Demo-Konto zu Echtem-Konto ein Kinderspiel.