Inflationsraten Eurozone niedriger als erwartet

Die Eurozonen Inflationsrate (Flash Estimate) für Dezember 2008 mit 1,6% niedriger als die erwarteten 1,8%, gibt der EZB Zinssenkungsspielraum und belastet den Euro zu Beginn der Woche weiter.

Den US-Dollar belasten könnte heute neben einem schlechter als erwarteten ISM Einkaufsmanagerindex aus dem Diensleistungsgewerbe das Sitzungsprotokoll der amerikanischen Notenbank vom Dezember 08.

Daneben hat die amerikanische Notenbank gestern begonnen Mortagage Back Securities (MBS) von den verstaatlichten Hypothekenfinaniereren Fannie Mae und Freddie Mac aufzukaufen. Der Spread zwischen den Zinssätzen für 15-Jährigen fixen Hypotheken und 10-jährigen Treasuries ist mit 2,59% weiter auf vergleichsmäßig hohem Niveau. Ziel der Fed ist es den Spread zu Senken, um die Finanzierungskosten für private Immobilien herunterzubekommen und das Fallen der US-Häuserpreise zu beenden.

EUR/USD um 10:13 GMT um die 1,3400, wobei ein Test der nächsten wichtigen Unterstützung bei 1,3297 heute schon möglich ist.