Der schnelle Tod
Viele Retail-Brokern werben mit großen Hebeln beispielsweise 1:200 oder 1:400 mit denen man scheinbar spielerisch sein Geld vermehren kann. Große Hebel verleiten zu unterkapitalisierten Trading-Konten und sind Grund Nr. 1, warum 95% aller Trader scheitern.
Um es kurz zu machen. Sie eröffnen ein 800 Euro Trading-Konto, wählen einen Hebel von 400:1 und traden 1 Standard Lot EUR/USD (100.000 Einheiten), da man ja hierfür nur 500 Euro Margin hinterlegen muss. Das ist der Anfang vom Ende.
30 Pips und schon ist es vorbei
Wenn Sie 30 Pips ins Minus gelangen, schließt der Broker automatisch die Position, da keine Margin mehr zur Verfügung steht. 300 Euro Verlust. Eine Bewegung von 30 Pips ist immer möglich.
Dies ist ein extremes Beispiel sagen Sie jetzt. Viele traden sicherlich nicht so stark gehebelt, jedoch immer noch äußerst riskant, d.h. die Anzahl von negativen Trades, die das Konto überstehen kann ist kleiner als 10.
Die 2% Regel
besagt, nicht mehr als 2% des Trading-Kontos zu riskieren. Für das oben gezeigte Beispiel bedeutet dies, dass eine Kontogrösse von mindestens 30.000 Euro da sein muss.