Wichtige Woche für EUR/USD

30. Juni -- Der Volatilitätsindex VIX des S&P 500 ist gestern auf 25,35 Punkte gefallen, einen Wert der das letzte Mal vor der Pleite von Lehman Brothers gesehen wurde.

Der VIX, auch Angstbarometer genannt, ist vergleichbar mit dem Volatilitätsdax (VDAX) und zeigt die Kosten, um sich gegen Kursverluste im S&P 500 Aktienindex abzusichern.

Aufgrund der jüngsten Aktienmarktrallye sind Absicherungskosten stark gesunken, was mit erhöhter Risikobereitschaft einhergeht und den Aufwertungen in AUD, CAD, NZD, GBP und EUR.
 

Der Ölpreis für ein Barrel der Sorte WTI steigt auf ein 8-Monatshoch bei USD 73,38, nachdem in Nigeria durch Unruhen eine Angebotsverknappung befürchtet wird. USD verliert in der Tokio-Session insbesondere aufgrund des steigenden Ölpreises.

Heute ist Quartalsende und es könnte in EUR/USD zum Schließen von Positionen und Gewinnmitnahmen kommen, was für erhöhte Volatilität führen kann.

Wichtig ist der Widerstand bei 1,4176 und ob dieser hält bei steigenden Aktienmärkten und falls US-Verbrauchervertrauen und Case/Schiller Hauspreisindex besser ausfallen sollten als erwartet.

Wenn EUR/USD in dieser Woche nicht das Hoch bei 1,4365 übersteigen kann, vor dem Hintergrund weiter steigender Aktienmärkte und auch EZB-Pressekonferenz und US-Arbeitsmarktbericht am Donnerstag keinen weiteren Aufwärtsdruck auslösen können, könnte ein Ende der EUR/USD Aufwärtsbewegung einsetzen. Da am Freitag Feiertag in den USA ist, kommt der Arbeitsmarktbericht bereits am Donnerstag.