Nach welcher Strategie handeln?
Es gibt eine Vielzahl von Strategien, die beim Kaufen und Verkaufen von Devisen (FX-Handel) eingesetzt werden können. Dabei kann man grundsätzlich zwei Strategien unterscheiden:
1) Ausbruch Strategie (Break-Out)
2) Rückkehr zum Mittelwert Strategie (Mean Reversion)
zu 1)
Die meisten privaten Trader, die mit dem FX-Handel beginnen, traden oft eine „Rückkehr zum Mittelwert“ Strategie. D.h. man wartet bis Indikatoren wie RSI, Stochastik oder MACD etc. sich im überkauften oder überverkauften Bereich befinden und setzt auf eine Gegenbewegung: Also einer Rückkehr zum Mittelwert oder Durchschnittskurs.
zu 2)
Bei der „Ausbruch Strategie" kauft man nach dem Bruch eines Widerstandes in der Erwartung die Kurse steigen weiter oder verkauft beim Bruch einer Unterstützung und der Erwartung weiter fallender Kurse. Kommen MACD, RSI und Co. zum Einsatz, so wird dies oft durch einen Bruch der Mittelpunktlinie oder Nulllinie dargestellt.
PRAXISEINSATZ
Die Auto Signale sind eine Ausbruch-Strategie. Bei Brüchen von charttechnischen Unterstützungen oder Widerständen wird versucht das durch den Bruch erzeugte Momentum auszunutzen. Die Kursziele werden an die aktuelle Schwankungsbreite durch einen Volatilitätsindikator (ATR 14) angepasst.
Bei den 19Uhr Signalen kommen Ausbruch- als auch Rückkehr zum Mittelwert Strategie zum Einsatz. Befindet sich ein Währungspaar am unteren Ende eines Aufwärts-Trendkanals wird gekauft und auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends gesetzt. Eine Rückkehr zum Mittelwert bzw. in die Mitte des Trendkanals gilt als wahrscheinlich.

19Uhr Signale mit Ausbruch Strategie
Wenn ein Währungspaar in der Mitte des Trendkanals liegt und einen Widerstand durchbrochen hat, kommt die Ausbruch Strategie zum Einsatz. D.h. es wird gekauft und darauf gesetzt der Ausbruch generiert weiter Momentum für Kursgewinne.