Euro zeigt Schwäche

24. Juli --. Schlechter als erwartete Quartalsergebnisse von Microsoft und American Express belasten EUR/USD nach US-Börsenschluss und sorgen für einen Kursrutsch von 1,4200 bis auf 1,4120 in dieser ansonst sehr handelsschwachen Tageszeit.

Eine Abkopplung FX-Markt von den Aktienmärkten hatte jedoch schon wenige Stunden zuvor stattgefunden, nachdem der S&P 500 Anstieg um 2,3% auf  976,29 Punkten nicht durch einen Anstieg in EUR/USD nachvollzogen wurde.

Wie stark die Korrelation zwischen steigenden S&P 500 und schwachen US-Dollar in den letzten zwei Wochen war, wird ersichtlich wenn Dollar-Index und S&P 500 betrachtet werden. Der Dollar-Index ist ein Währungskorb aus EUR, JPY, GBP, CHF, CAD, SEK. Steigende Indexstände zeigen eine Aufwertung des US-Dollar, fallende eine Abwertung.

(Dollar Index: Grüne Linie, S&P 500: Gelbe Linie)

Der besser als erwartete Ifo Geschäftsklima-Index gibt EUR/USD keinen Impuls nach oben und beim Ifo Institut spricht man nicht von einer Kreditklemme, sondern von einer Kredithürde in Deutschland. Nach dem Ende der Rezession muss die erste Erholungsphase der Volkswirtschaft mit Krediten unterlegt werden. Ob dies gelinge, könne man zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

(Ifo Geschäftsklima seit 2005)

Wir gehen davon aus, dass EUR/USD gestern das Wochen-Hoch bei 1,4191 gebildet hat und traden heute EUR/USD Short Positionen.