Pro & Kontra EUR/USD
EUR/USD steigt, da:
- Spread zwischen 10 Jährigen US- und Bundesanleihen weiter steigt. Aktuell ist der Spread bei 40 Basispunkten, vor 3 Wochen war er bei 10 Basispunkten.
- China die Kreditwürdigkeit der USA anzweifelt und offen von einer neuen Weltwährung unter der Aufsicht des IWF spricht.
- Die US-Notenbank Fed ihre Bilanzsumme weiter erhöhen wird.
- Die EZB keine weiteren Maßnahmen (z.B. den Ankauf von Staatsanleihen) zur Erhöhung der Geldmenge plant.
EUR/USD fällt, da:
- fundamentale Daten aus der Eurozone schlechter als erwartet sind.
- schwierige fiskale Situation in vielen Ländern Osteuropas.
- keine Wachstumsaussichten in der Eurozone bis Mitte/Ende 2010.
- die Eurozone einen „schwächeren“ Euro benötigt, um Exporte insbesondere in aufstrebende Volkswirtschaften zu fördern.
Wir traden EUR/USD derzeit nicht, da keine qualifizierte Prognose möglich ist. Es kann schnell bis auf 1,4000 gehen, jedoch auch ein Rückgang auf 1,3300 scheint jederzeit möglich. Dazu kommt die wieder steigende Volatilität in dem Paar, aufgrund des starken Anstiegs der vergangenen Woche.