USD/CHF und USD/CAD im Blickpunkt
21. August -- EUR/USD setzt den Anstieg fort und markiert um 14:35 Uhr bei 1,4352 ein 2-Wochen Hoch. Aufgrund des starken Zusammenhanges zwischen EUR/USD und USD/CHF kann auch der Schweizer Franken gegenüber dem US-Dollar weiter kräftig zulegen.
Nach den Kursrutschen der vergangenen Tage in EUR/CHF und USD/CHF ist das Risiko einer Intervention der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zur Schwächung des Franken gestiegen. Das letzte Mal hatte die Schweizer Notenbank am 8. Juli 2009 interveniert bei einem USD/CHF Tief bei 1,0574. Das Ergebnis war ein Hoch am gleichen Tag bei 1,0843 (+269 Pips).
Zu einer zweiten Intervention in EUR/CHF kam es am 25. Juni 2009. Es wird gemutmaßt die SNB lässt EUR/CHF höchstens bis auf 1,5000 zurückfallen, bevor sie eingreift. Nachdem die Erfolgsaussichten der Intervention im März 2009 skeptisch zu sehen waren, sind die Wahrscheinlichkeiten einer erfolgreichen Intervention deutlich gestiegen.
NZD Intervention 2007
Insbesondere aufgrund des anhaltenden Deflationsrisikos in der Schweiz ist die SNB in einer komfortablen Situation im Vergleich zu Interventionen anderer Zentralbanken. Dies steht z.B. im Gegensatz zur Intervention der Neuseeländischen Zentralbank (RBNZ) im Juni 2007, welche eine weitere Aufwertung des Neuseeländischen Dollars gegenüber dem US-Dollar verhindern wollte.
Der Versuch der RBNZ scheiterte nicht zuletzt an den Inflationsrisiken, welche in dem damaligen Marktumfeld vor dem Hintergrund eines robusten weltwirtschaftlichen Wachstums in Neuseeland sichtbar wurden.
Ölpreis bei 74 US-Dollar
Der weiter steigende Ölpreis lässt USD/CAD fallen. Ein Barrel der Sorte WTI wird aktuell bei ca. 74 US-Dollar gehandelt. Eine Korrektur beim Ölpreis nach unten sollte USD/CAD Aufwärtspotential verschaffen. USD/CAD wird aktuell bei 1,0832 gehandelt.