Notenpresse ankurbeln?
Währungen von Zentralbanken, die kräftig Geld drucken, wie die amerikanische Fed oder die Bank von England, werden derzeit abgestraft. Da die EZB "noch" nicht zu einer solchen unkonventionellen Geldpolitik übergegangen ist, kann der Euro gegenüber GBP, USD und JPY deutlich zulegen.
Aufgrund der Intervention der Schweizerischen Nationalbank wurde dieser Effekt in EUR/CHF offensichtlich bereits Ende der letzten Woche vollzogen.
Der Euro legt zu nachdem Trichet gesagt hat, dass ein Deflationsrisiko in der Eurozone nicht fundiert sei und die Eurozone gesamtwirtschaftlich robust dastehe.
Aus unserer Sicht ist die relative Euro-Stärke temporär und wir verkaufen weiter Tops in EUR/USD. Die Kapitalflüsse in US-Staatsanleihen sind seit gestern wieder USD positiv.