EUR/USD, USD/JPY nach US-Arbeitsmarkt
10. August -- Die Zinsdifferenz zwischen Bundesanleihen und US-Treasuries gewinnt an Bedeutung. Der Unterschied wird bei Laufzeiten von 10-Jahren besonders sichtbar und macht Anlagen in USD attraktiver als in der Eurozone.
So liegen die Renditen bei 10 -Jährigen US-Anleihen aktuell bei 3,85% (gelbe Linie) im Vergleich zu 10-Jährigen Bundesanleihen mit 3,51% (grüne Linie).
Solange keine Leitzinserhöhungskommentare aus der EZB kommen, wird diese Entwicklung in den nächsten 1-2 Monaten EUR/USD negativ sein.

Renditeentwicklung bei 10-Jährigen Bundesanleihen (grüne Linie) und US-Anleihen von März-August 2009.
Charttechnisch sieht die Lage anders und in der letzten Woche wurde durch den Bruch bei 1,4337 auf dem Tages-Chart ein Aufwärtstrend etabliert.
Aufgrund der widersprüchlichen charttechnischen- und fundamentalen Signale, warten wir mit dem Handel von EUR/USD vorerst ab.
USD/JPY
Es wurde ein neues Hoch bei 97,80 gebildet und mit einem Bruch bei 97,00 nach unten sollte vorerst ein wenig Ruhe in das Paar kommen. Weiter Kursgewinne erscheinen schwierig.