EUR zeigt Stärke
10. Juli -- Trotz negativer Nachrichten für den Euro, wie einem Handelsblatt Bericht nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) Finanzhilfen für 10 osteuropäische Staaten plane, bleibt EUR/USD konstant über 1,3900. Die wichtige Unterstützungszone zwischen 1,3747-1,3832 wird nicht getestet.
Zum Vergleich: Als Ende Oktober 2008 wirtschaftliche Probleme in Osteuropa bekannt wurden, ist EUR/USD in 7 Handelstagen von 1,3400 bis auf 1,2330 gefallen. Auch die jüngste Stärke des japanischen Yen gegenüber dem US-Dollar wird nicht mehr durch einen fallenden EUR/USD Kurs nachvollzogen. Gleiches gilt für die weiter fallenden Renditen von US-Staatsanleihen.

2-jährige US-Staatsanleihen (2Y Notes)
Charttechnisch sieht es in EUR/USD nach einer Seitwärtsbewegung bzw. dem Anfang einer Abwärtsbewegung aus.

Insgesamt gibt EUR/USD aus fundamentaler- und charttechnischer Sicht derzeit widersprüchliche Signale. Unter dem Strich scheint eine Seitwärtsbewegung in den kommenden Wochen am wahrscheinlichsten. Sollte jedoch der Bereich zwischen 1,3747-1,3832 durchbrochen werden, könnte etwas Ähnliches passieren wie beim jüngsten Kursverfall von USD/JPY am 8. Juli 09 (2% Kursverlust in 10 Minuten).