EUR/USD weiter im Blickpunkt

Der Euro verliert gegenüber dem US-Dollar zu Wochenbeginn nachdem das Kreditrating von Irland gesenkt und der Ausblick auf negativ herabgestuft wurde. Letzten Freitag könnte eine Sentiment-Änderung stattgefunden haben im Anschluss an die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes.

Falscher Ausbruch nach oben

EUR/USD ist direkt nach der Veröffentlichung um ca. 100 Pips auf 1,4260 gestiegen und man konnte davon ausgehen, aufgrund des besser als erwarteten Arbeitsmarktberichtes würde EUR/USD weiter zulegen. Begleitet von erhöhter Risikobereitschaft und steigenden Aktienmärkten, insbesondere in aufstrebenden Volkswirtschaften wie Indien und Brasilien, schien sich das Szenario eines schwachen US-Dollars der letzten 1,5 Monate fortzusetzen.

Sentiment Änderung

EUR/USD hat jedoch das Gegenteil gemacht und ist vom Tageshoch bei 1,4260 in wenigen Stunden bis auf 1,3800 gefallen. Vor dem Treffen der Fed in zwei Wochen und da der US-Dollar kurzfristig vor Unsicherheiten steht, ist der Bereich zwischen EUR/USD 1,3737 und 1,3790 besonders interessant, da eine wichtige Unterstützungszone. Positions-Trader können Intraday Rückgänge auf den Bereich 1,3750-1,3810 nutzen um Long-Positionen aufzubauen.