EZB spricht von Devisenintervention

EZB Exekutivmitglied Lorenzo Bini Smaghi sagte auf einer Rede in Brüssel heute, dass die EZB am Devisenmarkt intervenieren könne, falls erforderlich. Er sprach von Übertreibungen nach unten und oben an den Devisenmärkten, was rhetorische- bzw. tatsächliche Interventionen rechtfertigen würde.

Nachdem die Schweizer Nationalbank seit ca. 3 Wochen interveniert und das Britische Pfund in den letzten Wochen beträchtlich gegenüber dem Euro abgewertet hat, sieht die EZB offensichtlich die Wirtschaft der Eurozone durch eine Euro Aufwertung benachteiligt.

Auf der anderen Seite kann man bemerken, dass die jüngste Euro Aufwertung auf das öffentliche Katz- und Mausspiel einiger EZB Mitglieder zurückzuführen ist, da man durch die Zinssenkung um lediglich 25 Basispunkte Marktteilnehmer ein wenig überraschen wollte. 

Vor diesem Hintergrund und zunehmender Risikoaversion verkaufen wir heute EUR/USD in der New York Session.