Risiko steigt, USD und JPY gefragt
3. Juli -- Nachdem der US-Arbeitsmarktbericht deutlich schlechter als erwartet ausgefallen ist und in den USA im Juni 467.000 Arbeitsplätze verloren gegangenen sind anstatt der erwarteten 360.000, waren vermeintlich sichere Währungen wie USD und JPY gesucht.
EUR/USD sinkt um ca. 150 Pips und bildet ein neues Wochentief bei 1,3951, USD/JPY verliert im Anschluss an die Veröffentlichung 100 Pips und erreicht ein Session-Tief bei 95,79.
Die fallende Risikobereitschaft sieht man besten an einem steigenden VIX (Angstbaromter) sowie fallenden US-Staatsanleihen. So sind die Renditen von 2-Jährigen US-Staatsanleihen (2Y Notes) unter 1% gesunken, was insbesondere USD/JPY nach unten gedrückt hat.
(VIX oben 2Y Notes unten)


Heute ist Feiertag in den USA und mit einer nachhaltigen Erholung in EUR/USD über 1,4180 ist nicht zu rechnen. Irlands Kreditrating wurde von der dritten wichtigen Ratingagentur Moddys auf Aa1 herabgestuft. Aufgrund des negativen Ausblicks für den irischen Staatshaushalt drohen weitere Herabstufungen. Dies belastet den Euro zusätzlich.

Charttechnisch ist die Seitwärtsbewegung in EUR/USD zwischen 1,3737 und 1,4365 intakt und die aktuelle Aufwärtsbewegung sollte spätestens bei dem Widerstand bei 1,4176 zum Erliegen kommen. Mit einem Bruch der 1,4176er Marke ist heute in der London- und New York Session sowie am kommenden Montag in der Tokio Session nicht zu rechen.